April 21st, 2010

(Foto: Juan Petry, Morella 2009)
promise of the tongue - social sculpture - germany 2010
Art Summer International - 17 artists from 14 countries in Siegburg (Germany)
Opening: 30 April 2010 - 7 p.m.
Location: Junges Forum Kunst e.V., Luisenstr. 80, 53721 Siegburg
5 paintings - sound - website
more infos here
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Oktober 11th, 2009

Foto: Daniel Miralles, Vinaros
“Colours united”
Installation - Baix Maestrat (Spain) - 2009
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Juni 5th, 2009
EXCELLENCE # 01
„Junge Kunst braucht die Chance, international ausgestellt zu werden, und EL-DRAC bietet mir immer wieder die Chance dazu. Und mit der Chance kommt der ökonomische Erfolg.“ Das sagt Jo Pellenz, Freund und Installationskünstler aus Deutschalnd, den ich zusammen mit sechs anderen europäischen KünstlerInnen eingeladen habe, ihre aktuellen Arbeiten in der Casa del Dragón in Ostspanien zu zeigen.
Aquarell, Zeichnung, Druckgrafik, Malerei, Plastik – der Bogen ist wie immer weit gespannt. EL-DRAC zeigt die – noch – preiswerte Kunst, die bereits ihre Sammler gefunden hat. Die Vernissage beginnt um 19.00 Uhr.
Weitere Infos direkt unter www.el-drac.es .
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Oktober 25th, 2008

In seiner Einleitung beschreibt der Autor Richard David Precht seine persönliche Motivation, dieses Buch geschrieben zu haben und auch, wie es zu diesem Titel “Wer bin ich - und wenn ja, wieviele?” gekommen ist. Die Anlehnung an Kant “Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?” und der lockere Schreibstil machen das Buch Prechts erst einmal interessant. Der Blick ins philosophische Altenheim unter Mißachtung historischer Reihenfolgen und -bezüge - von Nietsche über Freud, Wittgenstein und Rousseaus zu Schopenhauer, Descartes, Rawls, Epikur und Platon - läßt frischen Wind erwarten. Tatsächlich nimmt Precht den Leser mit auf einen Husarenritt durch Raum und Zeit und stellt im Panoptikum alter Meister und Gelehrter immer wieder Bezüge zu aktueller Hirnforschung her. Ob er dabei sich oder den Alten (Meistern) einen guten Dienst erweist, bleibt abzuwarten. Precht stellt viele Fragen, sucht sich passende Antworten der Kollegen heraus und mischt dies immer wieder mit dem aktuellen Stand der Forschung in Medizin, Biologie und Soziologie.
Dass Nietsche in Naumburg an der Saale aufgewachsen ist, mag stimmen, aber ist das DIE WAHRHEIT, die Precht zu ergründen sucht? Ich habe mich beim Lesen immer mal wieder gefragt, was ist die Botschaft, was bleibt von dieser Lektüre? Muß man alle Irrwege aufzählen, um den eigenen Weg in besseres Licht zu setzen? “Was man von diesen frühen Affen weiß, ist, dass man eigentlich nicht weiß.” schreibt Precht und läßt mich wenn auch ratlos so doch heiter zurück. Ich würde gerne mal mit diesem Precht ein kultiviertes Streitgespräch im Rahmen der Sommerakademien von EL-DRAC führen. Vielleicht liest er ja diese Rezension. So bleibt für mich nach dieser Lektüre der Wunsch, weiterzulesen, sorry, bei den anderen…
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Oktober 16th, 2008
Hast du schon alles gesehen? Bist du schon überall gewesen? Hast du schon alle Länder und Landschaften bereist? Hier warst noch nicht! Der Künstler Benjamin Vogel entführt dich in eine unbekannte, faszinierende und neue, weil fiktive Berglandschaft. Dabei bildet eine erfundene Landkarte den Ausgangspunkt für die bildnerische Auseinandersetzung. Im Umdenken bekannter Muster der Landschaftsdarstellung eröffnen sich neue Möglichkeiten ihrer Darstellung und Betrachtung. Der Katalog gibt einen umfassenden Einblick in Benjamin Vogels künstlerisches Konzept und zeigt auf 108 großformatigen Seiten Landkarten, Entwürfe und Gemälde. Die begleitenden Texte von Dr. Nils Büttner und Prof. Dr. Klaus-Peter Busse vom Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der Technischen Universität Dortmund stellen Vergleiche mit der Gegenwartskunst her und ordnen das Konzept in die Kunstgeschichte ein. Ein Katalog für Fingerreisende sowie an Kartografie und Malerei Interessierte. Der Katalog ist auch als limitierte, signierte Edition mit C-Print erhältlich.
Dortmunder Schriften zu Kunst
Kataloge und Essays, Band 5
Benjamin Vogel
Landschaften erfinden: Von der Idee zur Karte zum Bild
Mit Textbeiträgen von Klaus-Peter Busse und Nils Büttner
ISBN 978-3837054910
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Oktober 14th, 2008
Die “Erinnerungen eines Kunsthändlers” von Ambroise Vollard (1865-1939) zeigen auf angenehme und intime Weise die Innenansicht eines sich entwicklenden Kunstmarktes zur vorletzten Jahrhundertwende mitten in Europa.

Wie sehr auch gerade durch Personen wie Vollard Mythen und Geschichten rund um die zeitgenössische Kunst geprägt sind, wird deutlich, wenn man seinen Berichten über Begegnungen mit den großen Meistern der damaligen Zeit folgt.
Vollard ist angenehm unaufgeregt, selten ist seine feine Kritik offen und nie absolut. Viel mehr ist er der Beobachter, der zum großen Teil sehr gegensätzliche Strömungen aufnimmt, begleitet und berücksichtigt.
“Den Seinen gabs der Herr im Schlaf.” führte er einstmals als Erklärung seines - auch kommerziellen - Erfolges an. Für den heutigen Kunstmarkt hält dieses Buch eine wichtige Botschaft bereit: Genieße unaufgeregt.
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August 23rd, 2008

“deshacerse en elogios sobre algo”
color pencil on stone
benicarlo (castellon, spain)
2008
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April 30th, 2008

Hans Peter Thurn beschreibt in seinem Buch die Wirkung der Farben aus soziologischer Sicht. Er stellt dabei überaus hilfreiche Fragen: Wann und wodurch wurden die Farben demokratisch? Rituale, Mode, Gestaltung und Schmuck werden ebenso unter dem Aspekt Farbe diskutiert wie der Frage nachgegangen wird, ob es Zusammenhänge zwischen Farbwahl bei Kleidung und Auto und dem Optimismus einer Epoche geben kann.
Ein hilfreiches Buch für all die, die Farben einsetzen und die mehr wissen wollen, wie diese wirken.
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April 12th, 2008

“bookkeeping”
Virtuelle Installation
3 x 23 Bücher in Bonn und Barcelona
2008
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Februar 28th, 2008

So stark Wolfgang Ullrich in seiner Zerlegung tradierter Meinungen zum Begriff Kunst - hier trefflich als Kunst! beschrieben - ist, so ungenau wird er, wenn er seine eigene Gedankenwelt zum Thema hernach aufbaut. Richtig und wichtig ist es, den Begriff Kunst kritisch zu hinterleuchten. Wer führt ihn im Munde und will was damit erreichen? Tiefsinnig schildert Ullrich, was es für den junden Künstler von heute heißt, sich dem Begriff unterzuordnen und im Kunstbetrieb einzufügen. Wie in anderen Bereichen auch so schafft sich der Kunstbetrieb seine Grenzen um alsdann den Übergang nach eigenem Gusto zu kontrollieren. Trefflich zu lesen sind auch seine Anmerkungen zur Zeit, insbesondere im Hinblick auf den an den Exponaten nagenden Zahn derselben. Etwas schwächer wird der Professor dann, wenn er nach gelungener Demontange weiter Teile der vorherrschenden Kunstkritik versucht, ein alternatives Denkgebäude an den Start zu bringen. Und trotzdem bleibt es eine Buchempfehlung.
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