Archive for November, 2007

Lilith - (1985)

Sonntag, November 25th, 2007

Litlith

“Lilith”
ca. 30 x 20 cm
Tusche auf Papier
1985

Materialprobe - (1983)

Sonntag, November 25th, 2007

Materialprobe

“Materialprobe”
8 x 15,5 cm
Collage / Mischtechnik
1983

Zabriskie Point - (1982)

Samstag, November 24th, 2007

Zabriskie Point

“Zabriskie Point”
17 x 11 cm
Tusche auf Papier
1982

el sentido de la orientación - (1982)

Samstag, November 24th, 2007

el sentido de la orientación

“el sentido de la orientación”
16 x 13 cm
Tusche auf Papier
1982

suphili - (1980)

Samstag, November 24th, 2007

suphili

“suphili” - (althochdeutsch für “Süppchen”)
21,5 x 14,5 cm
Tusche auf Papier
1980

fri - Das brennende Heim - (1980)

Samstag, November 24th, 2007

fri

“fri” - (althochdeutsch für “frei” bzw. “in der Gemeinschaft frei stehend”)
oder
“Das brennende Heim”
29,6 x 21 cm
Tusche auf Papier
1980

vrowelich - (1980)

Samstag, November 24th, 2007

vrouwelich

“vrouwelich” - (mittelhochdeutsch für “der reifen Frau entsprechend”)
20 x 15 cm
Tusche auf Papier
1980

ir-barmen - (1980)

Samstag, November 24th, 2007

ir-barmen

“ir-barmen” - (althochdeutsch für erbarmen)
15 x 10,6 cm
Tusche auf Papier
1980

nezzi - (1979)

Samstag, November 24th, 2007

nezzi

“nezzi” - (althochdeutsch für Netz)
29 x 21 cm
Tusche auf Papier
1979

Es gibt keinen freien Willen.

Samstag, November 24th, 2007

Es gibt keinen freien Willen. Freier Wille bedingt Zufall. Zufall gibt es - in meiner Wahrnehmung - nicht. Umgangssprachlich wird der Begriff Zufall benutzt, um zu umschreiben, daß es unmöglich sei, etwas vorherzusehen. Wenn die Würfel fallen, wissen wir nicht, wie sie fallen, aber nicht, weil wir nicht wüßten, wie wir es ausrechnen könnten. Wir wissen es nicht, weil wir die Ausgangslage nicht vollständig kennen. Vor allem stört uns, daß wir es nicht schneller ausrechnen können, als die Würfel fallen und so eben nicht vorher schon sagen können, welche Seiten oben liegen werden.

Dennoch folgen die Würfel Naturgesetzen, und auch wenn wir diese nicht kennen sollten, würden die Würfel in unserer Vorstellung immer wieder gleich fallen, wäre nur die Ausgangssituation die gleiche.

Unsere Wahrnehmung suggeriert uns Konzepte wie Bewußtsein, Bewußtheit und “Freier Wille”. Tatsächlich verhält es sich in unserem Gehirn und seinen am Denkprozess Beteiligten wie mit den Würfeln. Die Ausgangssituation des “Systems” determiniert die Folge(-situation). Freier Wille würde etwas wie Variation, Alternative oder eben Zufall bedingen. Es gibt aber keine Situation ohne Vorgänger, egal übrigens, in welche Richtung Sie die Zeit durchschreiten (technischer KO für Zeitreisende in die Vergangenheit, die den Grund ihrer Reise abwenden möchten).

Für das biologische Subsystem “Mensch” mag dies unangenehme Fragen aufwerfen (Verantwortung, Erziehung). Es wird von Vorteil gewesen sein in der Savanne, an einen freien Willen zu glauben. Spannend ist es, zu prüfen, ob es von noch größerem Vorteil sein kann, darüber hinaus zu gehen (Post-Demokratische Gesellschaften).

Sie haben eine andere Meinung? Gut.